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  Beitrag erstellenAutorHitsAntw.
14.05.
multis untaugl. f. flussregatten ? pogo125382


  Thema: multis untaugl. f. flussregatten ?

    multis untaugl. f. flussregatten ?

    ich bin zwar noch nie auf dem rhein gesegelt, kann allerdings beisteuern,daß aufkreuzen mit größeren einheiten und 10kn+ ,auf engen strömen, zw. dem berufsverkehr und anderen langsameren seglern, sehr viel bootsbeherrschung und vor allem umsicht vorraussetzt! besonders die große geschwindigkeitszunahme beim abfallen/ausweichen, mit dazu benötigtem großen radius stellt für den steuermann in sehr engen revieren ein problem dar, welches oft erst durch die unkenntniss der monosegler
    entsteht. auch ein notstopp, d.h. ein radikaler aufschiesser ist in solchem revier manchmal kaum möglich u. wird durch anschliessendes hilfloses rüchwärtstreiben zwischen dem berufsverkehr gefährlich.
    auch bei wenig wind ,d.h. wenig fahrt, ist starker strom u.bischiwelle ein problem, weil man sehr schlecht zirkulation aufbauen kann od. den eimer über stag bekommt. drastischer vergleich: mit einer leiter quer über den rücken auf einer rolltreppe in die falsche richtung.
    ich will nicht sagen daß es nicht geht,
    kann allerdings den ausrichter der rheinwoche verstehen. ich traue ihm den sachverstand zu, daß eigene revier richtig einzuschätzen und potenzielle gefahren zu vermeiden.

    pogo



    Bisherige Antworten:
    Antwort der Regattaleitung

    Hallo,

    vorweg, wirklich alle SeglerInnen sind uns sehr als Teilnehmer an der Rheinwoche willkommen!

    So sind im Laufe der Jahre viele unterschiedliche Bootsklassen u.a. auch Multihulls, wie z.B. Hobbycats, an den Start gegangen. Bei unterschiedlichen Winden berichteten deren Steuerleute von ihren Erfahrungen beim Segeln auf dem Strom.

    Es zeigte sich, dass die kurzen Wellen auf dem Rhein u.a. bei leichten Winden erhebliche Probleme beim Wenden bereiten. Hier am Niederrhein sind aus diesem Grunde offensichtlich keine Mehrrumpfboote anzutreffen, da sie sich als nicht reviergeeignet erweisen. Beim Ausweichen vor der Großschifffahrt haben sie einfache massive Probleme bei leichten Winden!

    Dies und andere Beobachtungen der Regattaleitung haben dann nach einigen Jahren zur Einsicht geführt, dass man Mehrrumpfboote genauso wie Schiffe mit YS größer 118 nicht mehr zulässt.

    Dies ist sicherlich für die betroffenen SeglerInnen schade, aber es muss im Interesse der Sicherheit der Teilnehmer, speziell für solche, die nicht am Rhein beheimatet sind, eine klare Grenze gezogen werden.

    Ich hoffe, dass Sie dies verstehen.
    Mit sportlichen Grüßen
    Klaus Diemert
    1. Vorsitzender

    Autor:      15.05.2004 - 10.57

    Ausschluß von Multies bei der Rheinwoche

    Ich bin zu meiner großen Freude kein Rheinsegler. Ich habe am Rhein gestanden und mit aufrechten Nackenhaaren auf die Strömung geschaut. Als Gast auf der Brücke einer Schub-frachters, habe ich erlebt, wie die Jungs da runter hämmern. Da gibt es keine Chance für einen gekenterten oder in der Wende stehen gebliebenen Kat. Multihuller müssen sich auch mal eingestehen, daß z.B. ein Drachenschiff entscheidende Reviervorteile haben kann. Ich kann mir gut vorstellen, wie ein Regattamann von einer Talsperre an reist und mit den schon erwähnten Nackenhaaren auf den Fluß schaut, wie er in die Situation von Gruppenzwang gerät und nicht wagt schnellstens wieder nach Hause zu fahren.
    Ich sehe ich in dem Ausschluß eine richtige Entscheidung.


    Autor: Karl-Heinz     17.05.2004 - 11.51

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