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  Thema: das beste rigg

    das beste rigg

    eigentlich ist die diskussion, welches das beste rigg ist schon im ansatz falsch.

    das beste ist was die anforderungen am besten erfüllt.
    jedes rigg hat ein spezifisches einsatzspektrum (revier), dieser ist allein schon aus den handling-qualitäten ersichtlich.
    es nützt nichts bessere halb-u.raumwindeigenschaften, fehlende reffmöglichkeit einem variablerem,praktischerem am-wind rigg gegenüberzustellen.
    jedem revier und schiff das rigg das sie benötigen !
    für größere einheiten bleibt, vom kosten/nutzen faktor gesehen, alles andere als eine hoch-, gaffel-,kutter-,schooner und ketschtakelung ,aufgrund deren jahrzehntelanger aerodyn.,techn. und industr. entwicklung, zurück.

    aerodyn. güte für all-round:
    jede "falsche" entwicklung der hochtakelung brachte neue erkenntnisse.
    so führten z. b. ior-bedingte toppgenuas(5 od. mehr) über das handigere flexiblere 7/8 mit weniger vorsegeln wieder zum aerodyn. effektiverem topprigger mit geringem j-maß.

    die entwiclung bescherte uns starre tourenmasten, freistehende flexmasten (finn) ,flexible partialriggs (star), spi, gennacker, rollreff , lattensegel, dreh- u. flügelmasten, raumwindracer(boc u. dergl., melges24), am-wind ior- kampfmaschinen, segelunterteilungen für besseres handling ( kutter, ketsch)
    usw. usw.

    man braucht sich für den eigenen bedarf nur noch das richtige aussuchen. das hochrigg ist durch alle seine abwandlungen/möglichkeiten das am besten entwickelte.
    andere riggs sind eingleisig geblieben, stellen aber für ihr einsatzspektrum das optimum dar.
    als beispiel diene ein backsteinfrachter auf dem nil. ein lateiner mit extrem langer spriet f. leichte winde, einigermaßen am-wind tauglich und für kleine crew sehr gut zu bedienen. dieses spezialrigg würde woanders kaum existieren.

    pogo





    Bisherige Antworten:
    Vergleich

    Warum werden Krebsscheren-Riggs immer nur mit Bermuda-Riggs ohne zugehörige Raumwindsegel verglichen? ich kenne Niemanden der ohne Spi, Genacker, Sreecher oder zumindest großer Genua segelt.
    Ist die Krebsschere dann bei halbem bis achterlichem Wind immer noch effektiver?

    mfG
    Hajo

    Autor:      01.07.2004 - 12.49

    Zusatzsegel

    Hallo Hajo,
    wie bekannt, ist das Bermuda am Wind sehr effektiv (wenn auch sensibel in der Einstellung), das Crabclaw hingegen bei raumem Wind (recht tolerant in der Einstellung).
    Wenn ich jetzt das Bermudarigg mit zusätzlichen Raumwindsegeln aufpeppe, müßte ich ja theoretisch analog das Crabclaw mit zusätzlichen Amwindsegeln optimieren, von wegen dem Proporz.
    Letztlich muss auch der betriebene Aufwand mit ins Kalkül geworfen werden und zwar nicht nur der in der Bedienung - denn Segel kosten bekanntlich auch Geld.

    Daher sollte man sich durchaus Pogo anschließen: Jedes Rigg hat auf seinem Boosttyp in seinem Revier seine Berechtigung und ist dort über Generationen zum \"Besten\" mutiert.

    Ergänzend zu Pogos Nilfrachter-Beispiel muss ich noch eine Lanze fürs \"eingleisige\" Lateinersegel brechen:

    Dieser Segeltyp war schon im 10. Jahrhundert im Mittelmeer weit verbreitet. Nicht nur am Nil, fuhren und fahren die Dhaus über den Indic bis SriLanka und drüber hinaus. Auch auf allen Karavellen (mit bis zu 3 Lateinersegeln), Schebecken, Galeassen und Felukken des 15. und 16. Jahrhunderts waren zu finden, da man damit höher an den Wind konnte als mit Rahsegeln. Auch Kolumbus hatte eins am Besan, als er über den Teich fuhr.

    Othmar

    Autor: Othmar     01.07.2004 - 13.33

    nil

    nein,nein.
    das lateiner mit überlanger spriet ist eine vergrößerung des allgemeingebräuchlichen lateiner, für leichtwind ohne welle. es ist nicht mal eine abwandlung. es hat sich tausend jahre nicht weiterentwickelt, ähnlich wie ein krebsscherensegel.

    pogo

    Autor: pogo     01.07.2004 - 23.07

    crab-claw

    Dieses Segel müßte ernster genommen werden... bei Riggbauern sowie Segelmachern .. und natürlich auch beim Kunden, dem ich leider die notwendige Experimentierfreudigkeit abspreche.

    Ich denke, es wäre weiterzuentwickeln... es würde schon reichen, wenn es eine Version mit zwei Reffreihen gäbe. Kombiniert mit einem Bipod-Mast hätte man ein tolles Einhand-Segler-Rigg.

    Die anderen (modernen) Riggs sind nur deshalb so interessant, weil man die Segelfläche leichter verkleinern kann, als z.B. bei einem Lateiner. Das Lateiner- wie auch das (andere) nordeuropäische Gaffelsegel haben den Nachteil, daß man dieses zusätzliche (und bei Starkwind auch nicht unbedenkliche) Gewicht im Topp durch die Gegend spazieren fahren muß. Egal ob Holz oder Kohlefaser... eine Gaffel ist schon allein deswegen abzulehnen, weil es ein Risikofaktor durch Bruch (Windangriffsfläche & Gewicht!) bedeuten kann. Einmal abgesehen davon, daß es eine unhandliche Angelegenheit ist, eine Gaffel vorheißen zu müssen.

    Die modernen Riggs haben ihre Berechtigung. Sie wären nicht weiterentwickelt worden, wenn sie sich nicht bewährt hätten, ganz klar. Die Segel des Pazifiks sind nicht weiterentwickelt worden, weil es eine Umstellung der Mastsysteme bedeutet hätte. Exotik ist an und für sich kein Hindernis, zumindest heuzutage nicht. Allerdings hat man in Deutschland recht spät damit begonnen, z.B. Katamarane populär zu machen. Es ist noch immer ein stetig wachsender Markt! Ich kann mir vorstellen, daß bald so manche Jolle einem beach-cat weichen muß.

    In Bezug auf das Bipod-Rigg kombiniert mit einem reffbaren crab-claw-Segel kann man nur hoffen, daß sich da mehr tun wird.... auch auf dem deutschem Markt.

    Autor: Peter     25.07.2004 - 00.12

    Nachtrag Gaffel oder Lateinerspiere

    Die Funktion einer Gaffel oder einer Spiere findet man heutzutage sogar wieder in den modernen Segelschnitten, wennauch nur rudimentär.

    Die stark ausgestellten Toppbereiche des Achterlieks eines Catamaran-Segels zum Beispiel haben durchgehende Latten und ein an dieser Stelle gedoppeltes Tuch. Das ist genauso gut wie ein durch eine Gaffel ausgestelltes Tuch, nur eben viel, viel leichter.

    Eine Gaffel oder eine Spiere, wie sie bei konventionellen Riggs üblich ist, verschlechtert - aufgrund des zusätzlichen Gewichts im Masttopp - das aufrichtende Moment einer Yacht, und trägt damit eher zu schlechteren Segeleigenschaften bei. Wobei das bei einem Plattbodenschiff - aufgrund der Rumpfform - egal sein dürfte.

    Was ich kaum verstehe, ist, daß James Wharram sich bei den kleinen Designs für (wennauch kurze) Gaffelstengen entschieden hat. In der Evolution ein Schritt zurück.



    Autor: Peter     25.07.2004 - 15.23

    gaffel-nicht so einfach wie auf d. ersten blick.

    um ein konv. gaffelriggs zu verstehen,muss man sich darüber im klaren sein, daß es es zu beginn technisch nicht möglich war lange masten zu produzieren.
    die gaffel ermöglichte viel segelfläche bei rel. niedrigem schwerpunkt.
    der nächste schritt war der flieger über d. gaffel.
    die steilgaffel folgte, zunächst f. kleinere einheiten. insbes. dt. rennjollen-klassen fuhren i. d. 1920er jahren sehr effektive durchgelattete 3/4 riggs, die sich nach dem krieg zum echten 3/4 hochrigg m. saling auf halber höhe vorstag weiterentwickelten.
    diese steilgaffel-riggs waren u. sind high end in manch konstruktionsklasse, weil sie, u. a., der parabelform sehr nahe kamen. ich habe auf wettfahrten diesbez. manche überaschung erlebt.

    selbst die kurze, gebogene gaffel der holländ. plattboden nähert sich diesem ideal, wieder ohne saling und durch low aspect m. niedr. schwerpkt.
    die alten america's cupper (12er) haben diesen trick durch im topp gebogene masten kopiert, bis es verboten wurde.

    eine steilgaffel bringt nicht zwingend mehr gewicht ins topp. zum einen fällt meist die saling weg , zum anderen braucht die spiere nicht die dimensionen einer konv. gaffel zu haben, oft ist sie f. twist flexibel.
    die spiere ist ein hervorragendes instrument zur twistkontrolle. ein hochrigg braucht f. shape baumniederholer , cunningham u. traveller, diese aufgaben übernimmt die spiere bzw. deren trimm.
    ein sehr großer vorteil ist die nahezu gleichbleibende position von ce in lateralrichtung beim reffen. man kann die gaffel sehr weit unten fahren ohne das sich der segelschwerpkt. in längsrichtung nennenswert verschiebt.

    moderne square topps ,od. fatheads, wie sie von modelljachten für unsere schiffe übernommen wurden, sind , wie peter bemerkte , durch ihre diagonallatte einem steilgaffelrigg sehr ähnlich.
    aerodyn. ist die aufnahme d. lattendrucks (insbes. d. diagonallatte) duch battencar-systems aufgrund d. druckausgleichs nicht der weisheit letzter schluss.
    die größere schwierigkeit besteht darin, die richtige umrissform (ausstellung) mit dem richtigem twist in einklang zu bringen.
    was gut u. fett aussieht ist nicht zwingend gut. in dieser hinsicht ist momentan zu viel mode u. verkaufsabsicht der segelmacher im spiel.

    wharrams.
    es wurden einige tikis m. hochriggs versehen-- es funktionierte nicht.
    da ich diese schiffe grundsätzlich nicht verstehe, habe ich mich nicht näher m. deren gesamtkonzept u. aerodyn. prinzipien beschäftigt.
    vielleicht hilft ein "wharram-jünger" weiter?

    pogo


    Autor: pogo     25.07.2004 - 20.08

    Infos Steilgaffelrigg

    Hoi pogo,

    hast du ne Ahnung, was man alles zum Trimm und zum Bau eines Steilgaffelriggs braucht?
    gibt es Bücher oder sonstiges Material?

    merci derweil

    Autor: Martin     16.05.2005 - 18.36

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