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Anfängerfrage - Trimaran - Segeleigenschaften - Telstar 26 Christia248653


  Thema: Anfängerfrage - Trimaran - Segeleigenschaften - Telstar 26

    Anfängerfrage - Trimaran - Segeleigenschaften - Telstar 26

    Grüß Euch :o)

    Vielleicht kann mir jemand helfen. Möchte mir gerne ein Boot kaufen und hätte am liebsten einen Kat oder einen Tri. Von erfahrenen Monohull-Seglern hab ich aber jetzt gehört, daß man zum 'starten' eines Trimarans mehr Wind braucht als eben für einen gleich langen Mono. (Länge Wasserlinie, benetzte Fläche ...). Außerdem ist die Abdrift größer und auch auf der Kreuz ist der Winkel enorm (60 Grad zum Wind?) -

    Wielviel Wind benötigt man mindestens, um mit einem Fahrtentrimaran (speziell Telstar 26 MKIII; 8m, ca-1500kg) einigermaßen vorwärtszukommen; sowohl Am Wind bzw Raumen Wind ? Bei mehr Wind ist er klarerweise schneller als Monos.

    Wie groß ist der Wendewinkel bei Tris (speziell Telstar 26)?
    Wie stark ist die Abdrift ?

    Welche weiteren Unterschiede sollte man noch beachten ?

    Vielen Dank und Beste Grüße,
    Christian

       [ Antworten ]    Autor: Christian   -  08.10.2003  -  14.31


    Bisherige Antworten:

    Hallo Christian,
    klingt ganz nach Vorurteilen, die unter Monoseglern leider weit verbreitet sind. Vielleicht hilft das hier weiter: multihull.de classic (linker Hand) -> Basiswissen -> Multi oder Mono?

    Speziell zur Telstar 26 kann sicher jemand antworten, der sich mit diesem Boot auskennt. :-)
    Viele Grüsse, Max.

    Autor: Max     08.10.2003 - 15.03

    Telstar 26

    Hallo Christian,

    habe selbst einige Jahre einen Telstar 26 der letzten Version, sprich mit breitem Bug (riesiges Doppelbett) und seperatem WC-Raum im Klappschrank, besessen und gesegelt und bin nach wie vor von dem Konzept des Bootes begeistert. Es bietet kaum weniger Platz als ein vergleichbar großer Mono - bis zu 5 Schlafplätze sind möglich.

    Der Telstar ist ein Kreuzer-Tri und insofern darf man auch keine Segeleigenschaften bzw. Geschwindigkeiten erwarten, die moderne Konstruktionen wie Dragonfly oder Corsair erreichen, dafür ist aber das Platz- und Raumangebot dank des Backdeck-Konzepts ein Riesen-Plus, das in dieser Klasse auch von größeren Booten nicht erreicht wird.

    Eine weitere Stärke ist die Stabiliät des Telstar. So bin ich einmal bei Bora über den Kvarner mit Vollzeug und Spitzengeschwindigkeiten bis zu 13 kn gesegelt, als andere Boote nur noch bis auf Handtuchgröße gerefft unterwegs waren, ohne dass mein Co-Skipper protestiert hätte - und das will schon was heißen. Dabei vermittelt das tiefe Cockpit ein beruhigendes Gefühl der Sicherheit auch bei schlechten Wetterbedingungen.

    Obwohl der Telstar schon etwas Wind braucht, um ins laufen zu kommen, war ich doch stets schneller als teilweise deutlich größere Fahrten-Monos, allerdings mit neuen etwas größeren Segeln und Lattengroß. Sehr gute Resultate habe ich mit einem etwa 65 qm Blister mit bis zu 60 Grad am Wind erreicht - da waren auch schon um die 9 kn drin. Ansonsten lagen die Geschwindigkeiten bei 3-4 Windstärken so zwischen 5 und 7 kn mit vollen Tanks, Gepäck etc. für 2 Personen, also kein Renner.

    Zur Höhe am Wind - bis zu 50 Grad waren durchaus machbar, allerdings nimmt dann der Speed doch merkbar ab und mit der großen Genua die Abdrift zu. Es lohnt m.E. nicht mit dem Telstar Höhe zu kneifen.

    Die Manövrierbarkeit mit Hilfe des Aussenborders bei Verwendung einer Pinnenverlängerung war ausgezeichnet und mit der Breite hatte ich nie Probleme - man kann ja immer dank des geringen Tiefgangs irgendwo ein Plätzchen finden, das Monos versperrt bleibt.

    Probleme hatte ich lediglich mit Undichtigkeiten im Bereich des Schwertkastens - hier bei evtl. Kauf genauer hinschauen.

    Gruß von der M&B
    Bernd Simon

    Autor: Bernd     09.10.2003 - 16.46

    Was der Bauer nicht kennt das kann nicht segeln.

    Hallo Christian,

    bin sehr lange mit einem Jollenkreuzer unterwegs gewesen und segle jetzt eine F-9R in Berliner Gewässern. Also manchmal sehr eng. Trotzdem bin ich schneller durch die Engen gekreuzt wie die Monos. Häufig ist einem Monosegler nicht klar das wenn man nicht ganz so spitz zum Wind fährt die Luvgeschwindigkeit doch größer ist
    Aber man kann genauso hoch an den Wind wenn man die Monos mal ärgern will.
    Beim Kreuzen erlebt man den selben Effekt wie beim Surfen. Je schneller man wird um so spitzer fällt der Wind ein also fällt man weiter ab. Deswegen haben die Surfer bei ablandigen Wind probleme wieder an Land zu kommen. Weil man will ja mit Speed ankommen möchte.
    Der Telstar ist sicher nicht ganz so ein Racer aber wenn mal weniger Wind ist und die Monos in der Welle Achterbahn spielen und die Segel schlagen, stehen beim Telstar die Segel deutlich besser. Also lass Dich nicht beirren und such dir jemand bei dem Du mal auf dem Telstar probesegeln kannst.

    Aufrechte Grüße Nils

    Autor: Nils     06.04.2004 - 16.43

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