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  Thema: Aerodynamik / Hydrodynamik

    Aerodynamik / Hydrodynamik

    Für alle Interessierten : Im neuen Spiegel Nr. 14 ist auf den Seiten 170 ff ein Aufsatz unter dem Titel : "Dellen im Dach", der "die kühnste Theorie seit Entdeckung der so genannten Haifischhaut" schildert. Sehr lesenswert für alle, die sich für Strömungsdynamik interessieren. Hilfreich dazu auch "Spektrum der Wissenschaften", Heft 12/97 : "Modellieren von Turbulenz", bes.S.96.
    Fahr- und Flugzeuge mit "Dellen im Dach" wie bei einem Golfball "verringern den Strömungswiderstand gewaltig", weil in den Mulden winzige Tornados erzeugt würden, die "dann von Mulde zu Mulde weiterspringen und eine Art Kugellagereffekt in der Grenzschicht zwischen Fahrzeug und Außenluft" hervorrufen. Soweit die Theorie. Also nix wie hin und Spiegel kaufen. MfG, Manfred



    Bisherige Antworten:
    Aerodynamik / Hydrodynamik

    Weil es denn bisher Null Reaktionen gegeben hat, möchte ich noch etwas nachsetzen. Die "Entdeckung" ist, obgleich im ´Spiegel`erschienen, schon etwas "bejahrt" und hat auch ihre Probleme. So ist durchaus davon abzuraten, nun das eigene Boot wie einen Schweizer Käse zu löchern. Wirksam könnten die Dellen nur sein, wenn sie im Bugbereich und ersten Drittel erscheinen. Am Heck bringt es wohl nix. Die kleinen Verwirbler sind darin den Bugnasen der großen Schiffe sehr ähnlich, die auch Wirbel erzeugen ( und einen unstabilen Kurs ).
    Der Kugellagereffekt, eigentlich ein Bild das ich sehr mag, ist hydrodynamisch nicht nachvollziehbar. Ob man von verschiedenen Wirbelschichten ( Spektrum der Wissenschaften, s.o. ) im Wasser sprechen kann, wage ich für diesen Fall nicht zu behaupten.
    Die hochprozentige Verbesserung, die man im Testtank von Hamburg ermittelt hat, wird wohl mehr an diesem getesteten Modell liegen als an einer grundlegenden Verbesserung aufgrund der Dellen. Also bitte : Multihulls sind besonders schöne Wasserfahrzeuge. Sie sollten nicht durch Dellen verschandelt werden.
    Ach so : Scjreobfehler sind beabsichtigt und dienen der Belustigung der geschätzten Leserschaft.MfG, Manfred Pech

    Autor: Manfred     02.04.2004 - 18.38

    nach meiner erfahrung/beobachtung tritt der kugellagereffekt auch beim gleiten auf rauem wasser auf. bis zu einer wellenhöhe
    von 5% der lwl schmieren die ,wie auch immer gearteten,wellenbewegungen den gleitrumpf. zusätzl. voraussetzung ist ein
    geringer tiefgang von 3-4%. dies bedeutet nicht, daß der boden im wellental frei liegt. vielmehr werden die wellenberge von möglichst scharfen vorschiffen durchschossen und die eigentliche wellenbew. fast gebügelt. in den knien bemerkt man dieses bügeln als vibration , im ohr als sehr schnelles "kladdadatsch".
    dieser turbulente schmiereffekt innerhalb
    kleiner wellen zeigt sich mitunter bei längeren schwellwellen (strom m. wind) von 10% der lwl . die trochoidalen od. orbitalen bewegungen innerhalb der welle
    schaffen durch ihre versch. turbulenten
    schichten die plattform f. bodeneffekt-gleiten. das schiff segelt bergauf schneller als bergab !!

    ein trifoiler segler berichtete mir von selbiger erfahrung. er führte die speedzunahme jedoch auf den größeren rake zurück. ich tendiere zu ersterm und letzerem. rake ist für gleiter in erster linie wichtig um ce nach achtern zu bringen um dem nach achtern wanderndem center of lift zu entsprechen. horizontalauftrieb durch das rigg ist ein willkommener (notwendiger?)nebeneffekt.

    pogo

    Autor: pogo     03.04.2004 - 11.50

    wellenturbulenz

    p.s.
    die tatsache, daß ein gleiter nur auf rauem wasser seine höchstgeschwkt. erreicht wird durch flugboote bestätigt. auf spiegelglattem wasser sind sie nicht in der lage abzuheben. sie kleben.
    als wirksame hilfe fährt das große sicherungsboot einen großen vollkreis und schafft einen turbulenten teich zum starten. nicht die wellen als sprungschanze
    sind wichtig, sondern das aufgewühlte, turbulente wasser.
    unter diesem aspekt betrachtet sind modellversuche im schlepptank weniger hilfreich, ein an der oberfläche unberuhigter umlauftank scheint der praxis näher zu kommen.
    turbulenzerzeugung durch dellen scheinen nur für rümpfe in einem medium wichtig zu sein-fische. bei segelnden gleitern ergibt sie sich durch windwellen von selbst.

    pogo

    Autor: pogo     03.04.2004 - 12.24

    Aero und Hydro

    Für Segler, die sich auch für Fische und deren Dynamik interessieren, habe ich einige Links.
    Hydrodynamik/ Hydrostatik/ Biomechanik :
    biologie.uni-rostock.de/download/biophysik/030623_b_s_s_f.pdf

    Schwimmen (bei Fichen)mit gut erklärter Physik :
    http://www.ebel-k.de hier Schwimmen 1 u.2. Auch "Fliegen" ist interessant.
    Für Haie - und mit anderer Theorie :
    http://www.ficona.de/haie/bio2.htm
    Hydrodynamische Literatur allgem. und speziell :
    http://www.pitcairn.fb12.tu-berlin.de/print.php?cont=schiffshydrodynamik
    Hoffe, dass ich es nicht verwummelt habe oder der Serverumbruch es verdaddelt. MfG, Manfred Pech

    Autor: Manfred     05.04.2004 - 13.19

    Aero / Hydro

    Hab`ich doch ´was verwummelt. Der Link zur Uni Rostock beginnt natürlich - wie üblich - mit http://www.
    Der Link zu K.Ebel ist für uns besonders deshalb interessant, weil Herr Ebel in "Schwimmen 2" auf besonders schnelle Schwimmer hinweist, die im hinteren Bereich des Rumpfes einen "Kiel aus kleinen Flossen auf Dorsal- und Ventralseite" haben, die "vermutlich die gleiche Funktion" ausüben, wie "sogenannte Dorsal Fins und Vortex Generators im hinteren Rumpfbereich bei Flugzeugen". Diese Teilchen dienen bekanntlich einer besseren Steuerbarkeit und verhindern durch Auflösung der Strömung in kleinere Wirbel eine drohende Ablösung und ein Überströmen von einer Seite auf die andere.K. Ebel ist lesenswert."Multihulls" (USA) hat sich ja auch vor längerer Zeit mit Vortex Generators befasst und ihre Wichtigkeit für schnelle Wasserfahrzeuge betont. Leider ist in dieser Richtung wenig erforscht. MfG, Manfred Pech

    Autor: Manfred     05.04.2004 - 15.17

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